.In einem meiner Lieblings-Blogs ist heute wieder ein guter Bericht erschienen. Der Autor Thilo Baum schreibt auf www.karrierebibel.de in “Und was machen Sie so? – Ich mache mein Ding!” über die unterschiedlichen Sichtweisen von Angestellten und Selbständigen. Wie er vom Angestellten zum Selbständigen wurde und warum der sicher geglaubte Job als Angestellter lange schon nicht mehr sicher ist, sondern ein viel größeres Risko darstellt, als die Selbständigkeit. Zitat:

Selbstständig? Du bist aber mutig!

Erschreckend war die Resonanz: Mein Schritt galt als waghalsig – allerdings nur in Angestelltenkreisen. Eine Führungskraft sagte: “Sie sind aber mutig!” Ich antwortete: “Nein, es ist heute viel mutiger, sein Leben in die Hände durchgeknallter Manager zu legen.” Wenige Monate später ging das Verlagshaus an einen britischen Hedgefonds, und in Deutschland entbrannte die Heuschrecken-Debatte.”

Er empfhielt die eigenen Stärken zu erkennen und sich nicht nur auf eine Einkommens-Quelle / Job zu verlassen, sondern sich frühzeitig um einen Plan B zu kümmern. Der Schritt in die Selbständigkeit (der nicht für jeden der richtige sein muss, aber sicherlich für viele ein guter Gedanke ist) kann auch zunächst nebenberuflich und meist ohne große finanzielle Investitionen erfolgen.

Jedoch sollte ein evt. weiteres Engagement nicht zu (noch) einem Hamsterrad führen. Daher sollte jede Tätigkeit so ausgerichtet sein, daß daß Geldverdienen nicht allein von der eigenen Anwesenheit und eingebrachten Zeit abhängig ist. Wirklich frei ist nur der, der auch dann noch  Geld verdient wenn er (z.B. bedingt durch eine lange Krankheit, ein Unfall oder ein Ereignis in der Familie) sich auch mal eine Zeit lang ausklinken oder zumindest kürzer treten kann. » Die Geschichte vom Kirschbaum und den Kartoffeln « gibt Gedankenansätze.

Der Beruf (im Sinne von Berufung) sollte etwas sein WOFÜR man lebt – und nicht wovon! Denn nur dann entstehen Kräfte, die Großes bewegen …